DDR- Staatsdoping

In der ehemaligen DDR wurde systematisch gedopt. Der Staat war intensiv in der Dopingforschung
beteiligt. Geforscht wurde nach neuen Präparaten. Dabei schreckte man auch nicht vor Versuchen
am Menschen zurück.

Viele der, vor Allem jungen Sportler, haben die Mittel unwissentlich zu sich genommen.
Die ehemaligen DDR-Athleten leiden heute an Regelstörungen, Skelettverformungen, Unfruchtbarkeit, Leberschäden und Eierstockzysten. Einige Sportlerinnen brachten Kinder mit Behinderungen auf die Welt.

Aus dieser dunklen Zeit hat man jedoch auch viele Erfahrungen entnehmen können, so weiß man
vom Anabolika-Doping aus DDR-Zeiten, dass die besseren Leistungen nicht durch die größere Muskelmasse, sondern durch die bessere Erholungsfähigkeit zustande kamen, die höhere Trainingsumfänge gestatteten.