Der IOC (Internationales Olympisches Komitee) definiert Doping als
einen Mißbrauch von Arzneimitteln im Sport, durch Athleten zur
Verbesserung der sportlichen Leistung.
Seit 1968 wird Doping im Sport vom Internationalen Olympischen Komitee und von
den meisten internationalen und nationalen Sportfachverbänden bekämpft.
Unter dem Leitsatz, daß Doping die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen
Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methoden darstellt, erstellte
die Medizinische Kommission des IOC eine Auflistung aller verbotenen Wirkstoffgruppen
und Anwendungsmethoden:
I. Verbotene Wirkstoffgruppen: Stimulantien(Aufputschmittel), Narkotia (Schmerzmittel), Anabole Wirkstoffe (Anabolika), Diuretika (Harntreibende Mittel), Peptidhormone (EPO, Wachstumshormone)
II. Verbotene Methoden: Blutdoping(Transfusion von mit roten Blutkörperchen angereichertem Blut), Manipulation des Urins
Mit Einschränkung zugelassen: Alkohol, Marihuana, lokale Betäubungsmittel, Beta-Blocker (Arzneimittel, die Neurotransmitter von Adrenalin und Noadrenalin hemmen), Kortikosteroide