Trotz großer Anstrengungen in den letzten Jahre, konnte das Dopingproblem
im
Sport nicht gelöst werden. Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung
des Bundesamts für Sport (BASPO) zeigte 1998, dass 90% der Befragten Doping
als 'großes' oder 'ziemlich großes' Problem im Spitzensport betrachten.
Eine Mehrheit will zudem, dass mit verschiedenen Maßnahmen aus den Bereichen
Erziehung, Kontrollen und Forschung dagegen angegangen werden soll.
Probleme bestehen vor Allem in der unsicheren Rechtslage was den Strafbestand von Doping betrifft, sowie unzureichende Aufklärung in medizinischer Hinsicht.
Es fehlen ausreichende Kontrollen und Nachweismöglichkeiten und zudem müssen meiner Meinung nach härtere Maßnahmen ergriffen werden, wenn es um die Beschaffung illegaler Substanzen geht. Wie gezeigt ist der Erwerb von Dopingmitteln eine Leichtigkeit, was zu zusätzlicher Gefahr der Versuchung führt.
Man müsste eine gesetztes Grundlage schaffen, welche Ärzten, die gezielt Dopingmittel verabreichen mindestens genauso hart treffen wie die Sportler.
Ziel sollte dabei immer ein "sauberer Sport" sein. Der sportliche Charakter geht sonst in gesellschaftlichen Zwängen verloren.
Matthias Ekmann