Todesfälle im Sport (1987 - 1998)
Doping hat nicht nur Sportler krank gemacht - sondern wohl auch einigen
das Leben gekostet. Der englische Radprofi Tom Simpson fiel 1967 bei der
Tour de France bei einer Bergetappe tot vom Rennrad.
1987 starb die Mehrkämpferin Birgit Dressel nach Medikamentenmissbrauch.
Der deutsche Kugelstoßer Ralf Reichenbach starb 1998 an den Spätfolgen
seines intensiven Anabolika-Dopings, um den Tod der 100m-Weltrekordlerin und
Olympiasierin Florence Griffith-Joyner ranken
Spekulationen.
Ein ganz finsteres Kapitel sind die Dopingexperimente mit Kindern in der ehemaligen
DDR. (siehe auch DDR-Staatsdoping)
Anmerkung: Man beachte das erschreckend junge Alter der aufgrund von Dopingeinnahme verstorbenen Sportler und Sportlerinnen. Die häufigste Todesursache ist Herzversagen.
21.11.1989 Heiko Fischer (29),
Eiskunstläufer, fünfmal Deutscher Meister:
Kreislaufzusammenbruch beim Squash, Diagnose: Herzmuskelentzündung
02.02.1993 Michael Klein (33),
Fußballer Bayer Uerdingen:
Trainingsgymnastik: Herz- und Kreislaufversagen
15.04.1993 Uwe Beyer (48), Olympiadritter
im Hammerwurf 1964 in Tokio:
Herzinfarkt während einer Tennisspiels.
31.12.1994 Bruno Pezzey (39),
österreichischer Fußball-Nationalspieler bei Eintracht Frankfurt:
Bei Eishockeyspiel zusammengebrochen: Herzmuskelentzündung
20.11.1995 Sergej Grinkow (28):
russischer Paarlauf-Olympiasieger von 1988 und 1994:
Herzattacke im Training: Herzmuskelerkrankung.
13.02.1998 Ralf Reichenbach (47):
Vizeeuropameister 1974 im Kugelstoßen:
Herzversagen, gab zu, Dopingmittel eingenommen zu haben.
24.04.1998 Axel Jüptner (29):
Mittelfeldspieler bei Carl Zeiss Jena:
Herzanfall: durch unbekannten Virus hervorgerufene Herzmuskelerkrankung.
14.09.1998 Lars Bolte (31): Bobfahrer:
Bei Hallentraining in Altenberg zusammengebrochen: Herzinfarkt
21.09.1998 Florence Griffith-Joyner (38): US-Sprinterin, Doppel-Olympiasiegerin 1988 in Seoul über 100 m und 200 m: Herzversagen
06.10.1998 Stephane Morin (29):
kanadischer Eishockeyprofi bei den Berlin Capitals:
Bricht während des Spiels in Oberhausen auf der Bank zusammen: Herzstillstand