CNN November 11, 1982
Mercury Morris pleads guilty to drug charges

Eugene "Mercury" Morris, a star running back and kick returner on the Miami Dolphins' Super Bowl teams of the 1970s, pleads guilty to selling cocaine to a federal undercover narcotics agent. After serving three years in prison, Morris becomes an outspoken opponent of drug abuse.

CNN September 27, 1988
Ben Johnson stripped of Olympic gold for steroid use

After winning the 100 meters at the Summer Olympics in Seoul with a world-record time of 9.79 seconds, Canadian sprinter Ben Johnson tests positive for steroid use and is stripped of his gold medal. When he admits using steroids as early as 1981, his 1987 world record is also revoked and he is suspended for life. That suspension is lifted in 1991, but Johnson tests positive again two years later and gets another life suspension.

CNN June 19, 1986
Len Bias dies of drug overdose

Maryland forward Len Bias, the Atlantic Coast Conference player of the year, is taken by the Boston Celtics with the second selection of the National Basketball Association draft. But just two days later, he collapses and dies in a university dorm room. Traces of cocaine are found in his urine, and the resulting investigation leads to charges against three people who admit using the drug with Bias on the day of his death and eventually prompts the resignation of Maryland coach Lefty Driesell.

 

February 25, 1989
Florence Griffith Joyner calls it quits

Colorful sprinter Florence "Flo-Jo" Griffith Joyner caps one of the most spectacular years in track history by announcing her retirement from competitive athletics at the age of 29. In 1988, Joyner set world records in the 100 and 200 meters and won three gold medals and one silver at the Summer Olympics in Seoul, South Korea.

Die Ausnahmesportlerin stirbt im Alter von 38 Jahren an einem Schlaganfall.


Über die Wirksamkeit der Maßnahmen kann man streiten. Gängig sind vor Allem Aufklärung und Anti-Doping-Werbung.

 

 

 


   
 

Einleitung

Doping - Spitzensport als gesellschaftliches Problem?

Sport hat nicht nur gesundheitlichen, sondern auch einen enormen sozialen Nutzen. Für viele Menschen ist der Verein so etwas wie eine Sozialstation. Ältere Menschen knüpfen und erhalten Kontakte, ausländische Mitbürger finden Zugang zur Kultur, und Kinder und Jugendliche gewinnen positive Vorbilder.

DSB-Präsident Manfred von Richthofen

Der positive Nutzen aufgrund von psychologischen sowie sozialen und gesundheitlichen Aspekten ist unumstritten. Dem Sport kommt ein großer Stellenwert in der Sportmedizin und -Therapie zu.

Wieso kommen vermehrt Dopingfälle an die Öffentlichkeit? Welche Risiken entstehen durch die Einnahme der verbotenen Mittel? Ist Doping auf ein gesellschaftliches Problem zurück zu führen?

Diese Fragen sollen mit Hauptaugenmerk auf Gefahren denen man sich durch Doping aussetzt untersucht werden.

Definition von Doping

Mißbrauch von Arzneimitteln im Sport, durch Athleten zur Verbesserung der sportlichen Leistung.

Arten des Dopings

 1. Kurzfristig wirkende Mittel

 2. Langfristig wirkende Mittel

 3. Blutdoping

Übersicht über verschiedene Dopingmittel

Man unterscheidet grundsätzlich unter den verschiedenen Dopingmitteln.

Stimulanzien, Anabole Steroide, Beta-Blocker ...

Aber worin besteht der Unterschied? Es geht nicht darum, eine umfangreiche Sammlung der Dopingmittel zu präsentieren, vielmehr soll ein verständlicher Überblick der verschiedenen Dopingarten geschaffen werden.

Die Liste zeigt deutlich, dass Dopingmittel nicht auf eine spezielle Sportgruppe zielen!
Der Punkt ist sehr wichtig, da viele Menschen ausschließlich Bereiche wie Kraftsport und Bodybuilding mit Dopingmitteln in Verbindung bringen.

So versprechen beispielsweise so genannte "Beta-Blocker" in Sportarten wie Golfen bessere Leistung. Die künstlich gesenkte Herzfrequenz soll mehr Beruhigung verschaffen.

Determinanten körperlicher Leistungsfähigkeit

Von welchen Faktoren hängt die körperliche Leistung im Allgemeinen ab?

Leistungspotenzial des Menschen

Zum Verständnis ist es wichtig sich zu verinnerlichen, wie Dopingmittel grundsätzlich wirken.

Dopingmittel erzeugen keine zusätzlichen Leistungen, sondern setzten bereits vorhandene Reserven frei. Diesen Leistungsbereich ("autonom geschützte Reserve") können Menschen unter Todesangst kurzfristig erreichen.

Durch die Einnahme von verbotenen Substanzen gelangen Sportler somit in die geschützte Reserve, welche naturgemäß nur für kurze Zeit ausgelegt ist.

Kurze Geschichte des Dopings

Die Idee des Dopings besteht bereits seit der Antike. Ständig versuchen Sportler ihre Leistung zu verbessern um neue Rekorde zu brechen. Die Versuchung zu Dopingmitteln zu greifen ist anscheinend zu groß.

Die geschichtliche Entwicklung hängt eng mit der Entdeckung von Testosteron, dem männlichen Geschlechtshormon, in den fünfziger Jahren zusammen.

Der erste bekannte Todesfall ereignete sich 1886 bei einem Radrennen.

"DDR - Staatsdoping"

Ein ganz finsteres Kapitel sind die Dopingexperimente mit Kindern in der ehemaligen DDR.

Anabolika Informationen

"Anabolika wurde als Heilmittel für Kranke und nicht als Muskelmacher für Gesunde entwickelt!„

"Selbst Zehnjährige schlucken Kreatin"

Das Nahrungsergänzungsmittel steht zwar nicht auf der Dopingliste, ist unter Medizinern jedoch sehr umstritten, da es keine validen Daten über Spätschäden gibt.

Das Beispiel soll zeigen, wie niedrig die Hemmschwelle ist Medikamente zu nehmen, um sportliche Leistung zu steigern, ohne genau über die Nebenwirkungen bescheid zu wissen.
(Lesen Sie mehr über Kreatin)

Fallbeispiele 04. Nov 2002 20:27 (FAZ)

15 Monate Dopingsperre für
Ex-Biathlon-Weltmeister

Eine 15-monatige Sperre wurde gegen den ehemaligen Biathlon-Weltmeister Wadim Saschurin nach einem positiven Dopingbefund verhängt. Als Auflage muss der Weißrusse sich an Anti-Doping-Kampagnen beteiligen.

Der ehemalige Biathlon-Weltmeister Wadim Saschurin aus Weißrussland ist nach einem positiven Dopingbefund unter Auflagen mit einer 15-monatigen Sperre davongekommen. Der 32 Jahre alte Vizeweltmeister aus Minsk muss sich in den kommenden Monaten aktiv an Anti-Doping-Kampagnen beteiligen, um eine Verlängerung seines Ausschlusses auf zwei Jahre zu verhindern. Das teilte Generalsekretär Peter Bayer aus Österreich vom Biathlon-Weltverband IBU mit.
Saschurin war von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) am 13. September bei einer Trainingskontrolle in Ramsau/Österreich getestet worden und durch A- und B-Probe der Einnahme von Abbauprodukten des anabolen Steroids Nandrolon überführt worden. Die Sperre läuft rückwirkend seit dem 13. September. Die IBU will bis September kommenden Jahres prüfen, ob der Weißrusse seine Auflagen erfüllt.


In letzter Zeit versucht man die Vorbildfunktion der Sportler gezielt zu nutzen, um Anti-Doping-Kampagnen zu starten. Ob kürzlich bekannt gewordene Dopingsünder glaubhaft wirken, sei dahin gestellt.

Radprofi Mike Ellinger: „Ja, ich habe gedopt“

„Da fährst du mit all deinen Vorbildern zusammen und da möchtest du nicht hinterherfahren.“

„Man muss in seinem Leben auch mal was riskieren.“

Dopingkontrollen

Wer wird kontrolliert? Wer ist für die Kontrollen verantwortlich? Wer führt die Kontrollen durch? Wie sicher sind Laborresultate?

Rahmenrichtlinien der Dopingkontrollen

Auszug aus den Richtlinien der Mitgliedsorganisationen im Deutschen Sportbund (DSB) zur Bekämpfung des Dopings.

Sportler kritisieren die "harten" und "unmenschlichen Methoden" der Dopingkontrollen

Doping und die Gefahren

In diesem Abschnitt soll explizit auf die Gefahren, die durch Doping verursacht werden hingewiesen werden.

Nebenwirkungen

Beschaffung

Das Internet spielt bei diesem Punkt eine zentrale Rolle.

Todesfälle durch Doping

Ein besonders abschreckendes Argument:
Die Einnahme von Dopingmittel kann indirekt zum Tod führen.

Häufigste Todesursache ist Herzversagen.

Griffith-Joyners Tod

Einer der wohl spektakulärsten Todesfälle ist der, von Weltrekordträgerin im 100m Sprint, "Griffith-Joyner." Dieser Todesfall rief heiße Diskussionen unter Sportwissenschaftlern hervor. Die gerade mal 38 Jahre alte Leichathletin starb an einem Schlaganfall.

Rechtslage

Bis heute gibt es kein Anti-Doping-Gesetz, d.h. Sportler werden im Falle der Überführung gesperrt, aber es gibt keine gesetzliche Grundlage die aussagt, dass Doping ein Strafbestand ist und als solcher gehandhabt werden muss.

Worin liegen die Gründe für diesen Missstand? Die Forderungen nach einem Gesetz sind schon sehr alt.

Maßnahmen

Mich persönlich hat bis heute noch keine Kampagne konkret aufmerksam gemacht!

"Unangemeldete Tests sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Kampagne gegen Doping und verbunden mit Epo-Tests erst recht."

Arne Ljungqvist

Schlussfolgerung